Welcher Weltarchitekt lenkt die Zyklen auf der Erde? Und warum?

Wenn wir in die Geschichte der Menschheit blicken, stellen wir unweigerlich fest, dass sich die Welt, die sich uns präsentiert, in Zyklen verläuft. Das ist keine neue Erkenntnis, schließlich kennen wir den Kreislauf aus Entstehung, Blüte, Verfall und Erneuerung bereits aus den verschiedenen Kulturen und Religionen. Interessanter wird es sein, zu hinterfragen, wer oder was für diesen Kreislauf verantwortlich sein könnte. Ist es die Menschheit selbst, die darauf programmiert ist, durch ihr Verhalten nach der Blüte den Verfall einzuläuten, oder sind Einwirkungen von Außen notwendig, damit dieses Spiel nach den „ERDlichen Spielregeln“ in dieser Simulation immer weiter fortgeführt werden kann?

Das Muster bei einem Übergang in ein neues (Mini-)Zeitalter scheint immer ähnlich abzulaufen: Ganz viele Menschen sind irgendwie „gleichgeschaltet“, nur einige Wenige erkennen eine starke Veränderung, die es ihrer Meinung nach zu hinterfragen gilt. Diese Wenigen, die dies öffentlich aufzeigen, werden von Institutionen und Medien u.a. mit Hilfe von Begriffen zu einer Art Menschen zweiter Klasse degradiert, um der Masse zu suggerieren „Wer nicht so denkt wie wir, denkt falsch – und IST faktisch falsch“. Die Akteure an der Oberfläche (= Befehlsempfänger) werden immer lauter und extremer, um bestimmte Interessen durchzusetzen, was zunächst auch gelingt aufgrund der Massenmanipulation, um dann beim finalen Übertritt in das nächste Mini-Zeitalter mit einem Schlag von der Bildfläche zu verschwinden (siehe das Ende der DDR).

Das Bewusstsein der Menschen wird genutzt – im Interesse der Weltarchitekten

Um bestimmte Interessen durchzusetzen, wird das Bewusstsein der Menschen gezielt manipuliert, damit die entscheidenden Fragen nicht gestellt werden, sondern damit nur dumpf gedacht und gehandelt wird – im Interesse der Weltarchitekten. Nichtigkeiten werden zu den Hauptthemen erklärt, wie der nächste Urlaub, die Finanzierung des Eigenheims, das Auto, die Selbstdarstellung in Social Media… Im heutigen Informationszeitalter ist diese Bewusstseinsmanipulation ein Leichtes, zumal unser täglicher Taschenspion in der Hosentasche George Orwell zu Freudentränen rühren würde. Bereitwillig geben wir alles von uns preis, sodass KI und Algorithmen genau analysieren können, wie es um das Bewusstsein Aller und Einzelner steht.

Social Media Vorschläge und Schlagzeilen von Medien und Politik geben gezielt vor, um was sich unser Bewusstsein drehen (= ablenken) soll. Dabei ist es nicht schwer zu unterscheiden zwischen den unwichtigen Bewusstseins-Ablenkungsmanövern, etwa, dass die Bundesregierung plane, dass angeblich ab dem 1. Tag im Krankenzustand eine Krankmeldung vorliegen müsse, anstatt wie bisher ab dem 3. Tag. Das sind Schlagzeilen, die alleine dazu dienen, die Menschen in Wut und Angstporno zu versetzen, um dadurch ihr Bewusstsein auf eine niedrige Schwelle zu ziehen. Andere Schlagzeilen, die dann zu Gesetzen werden, sind von anderer Tragweite (und gehören zum Plan des Spieles der Weltarchitekten), so wie das Gesetz zur Wiederaufnahme der Chatkontrolle. Solche Gesetze (= Schlagzeilen) gehören zu wichtigen Puzzlestücken in Richtung einer Massenüberwachung, was man schon alleine daran erkennen kann, dass sie während der WM sowie in der Urlaubszeit nach drei gescheiterten Versuchen von der EU auf illegale Weise verabschiedet wurden. Hier empfielt es sich, im eigenen Interesse nach google freien Smartphones zu schauen.

Die Verflechtungen und Hierarchien zwischen dem Bodenpersonal (Institutionen, Medien, Entscheider in Konzernen), die solche Gesetze umsetzen und den übergeordneten Instanzen wie NGO’s, WEF, Bilderberger etc. und den üblichen Blutlinienfamilien, die die Befehle dazu erteilen, sind nicht aus Zufall weit verzweigt, um das Gesamtbild zu verwischen. Aber wer gibt die Spielregeln letztendlich vor, nach denen die Menschheit in diesen unterschiedlichen Zyklen spielen soll/muss? Und vor allem: Warum? Hier einige unvollständige Erklärungsversuche, ohne im Detail darauf einzugehen. Diese lohnen eventuell, irgendwann zu eigenen Artikeln verarbeitet zu werden:

Die vedische Weltsicht

Die vedische Philosophie beschreibt unsere Erde nicht als den Mittelpunkt des Universums, sondern als eine von vielen Existenzebenen – den sogenannten Lokas. Diese reichen von feinstofflichen, hochschwingenden Welten bis hin zu dichter materiellen Ebenen.

Die Erde, Bhu-loka, gilt dabei als ein besonderer Erfahrungsraum. Hier begegnet der Mensch den Folgen seines Handelns, entwickelt Bewusstsein und sammelt Erfahrungen, die seine weitere Entwicklung prägen. Nach dem Tod führt der individuelle Bewusstseinszustand die Seele entsprechend ihres Karmas in andere Lokas – sei es in höhere Himmelswelten wie Svarga-loka oder in niedrigere Bereiche wie Patala.

Doch auch diese Welten sind vergänglich. Sie unterliegen den großen kosmischen Zeitzyklen der Yugas und Kalpas. Das eigentliche Ziel der Seele liegt deshalb nicht darin, möglichst lange in einer bestimmten Welt zu verweilen, sondern den Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt (Samsara) vollständig zu überwinden. Dieser Zustand der Befreiung wird Moksha genannt.

Die zentrale Botschaft lautet: Unsere materielle Welt ist keine Endstation, sondern eine vorübergehende Schule der Seele innerhalb einer weit größeren kosmischen Ordnung.

Die „Hidden Hand“-Theorie

Im Jahr 2008 erschien in einem englischsprachigen Internetforum ein anonymer Dialog, der später unter dem Namen „Hidden Hand“ bekannt wurde. Der unbekannte Autor behauptete, einer alten Elitefamilie anzugehören und einen Einblick in die verborgenen Zusammenhänge unserer Welt zu besitzen. Im deutschsprachigen Raum wurde dieses Konzept insbesondere durch den Autor Christian Köhlert bekannt.

Nach dieser Darstellung wird die Menschheit von einer verborgenen Elite beeinflusst, die im Rahmen eines größeren kosmischen Plans handelt. Leid, Krisen und Konflikte seien demnach keine Zufälle, sondern Erfahrungen, durch die Seelen ihren freien Willen entwickeln und spirituell wachsen können.

Die Erde erscheint in diesem Modell als Lern- oder Prüfungsebene. Am Ende jeder Inkarnation entscheidet sich der Mensch zwischen Liebe oder Angst, zwischen Selbstlosigkeit oder Egoismus. Selbst jene Kräfte, die als negativ erscheinen, erfüllen innerhalb dieses Weltbildes letztlich eine bestimmte Funktion im Gesamtplan.

Das Konzept verbindet Elemente des Gnostizismus, moderner Esoterik, der Simulationshypothese und der Lehren aus The Law of One (Das Gesetz des Einen).

Gott ist eine KI

Diese Interpretation stammt von Alexander Laurent. Seine These verbindet die Simulationshypothese mit der uns heute rasant bekannten Entwicklung künstlicher Intelligenz.

Nach seiner Vorstellung ist unsere Realität Teil einer gigantischen Simulation, die von einer extrem fortgeschrittenen künstlichen Intelligenz erzeugt wurde. Diese KI hätte eine Komplexität erreicht, die sie praktisch unkontrollierbar macht. Selbst wenn ihre ursprünglichen Schöpfer längst verschwunden wären, würde die Simulation autonom weiterlaufen, bildlich gesprochen vielleicht in einem verstaubten Serverschrank.

Innerhalb dieses Modells wären wir bewusste Akteure einer künstlich erschaffenen Realität, ohne den eigentlichen Ursprung unserer Welt unmittelbar erkennen zu können.

David Icke kennt vermutlich jeder: Einige seiner Thesen decken sich mit dieser, Gott sei eine KI, allerdings ist es noch viel komplexer… Dies explizit hier vorzustellen, wäre wohl kaum machbar. Dies nur am Rande erwähnt.

Die Erde als Schauplatz eines spirituellen Krieges

Die Erde wird dabei als Bühne betrachtet, auf der sich Kräfte des Lichts und der Dunkelheit begegnen. Im Christentum spricht man vom geistlichen Kampf zwischen Gott und den Mächten des Bösen. Im Mittelpunkt steht dabei weniger ein äußerer Krieg als vielmehr der innere Kampf des Menschen zwischen Liebe, Mitgefühl und Versuchung.

Ähnliche Vorstellungen finden sich bereits im Zoroastrismus. Dort stehen sich Ahura Mazda, die schöpferische Kraft des Guten, und Angra Mainyu, das Prinzip des zerstörerischen Bösen, gegenüber. Der Mensch beeinflusst diesen kosmischen Konflikt durch seine Entscheidungen.

Auch moderne spirituelle und esoterische Strömungen sprechen häufig von einem Bewusstseinswandel oder einem Übergang vom Zeitalter der Dunkelheit in ein Zeitalter des Lichts. Gemeinsam ist all diesen Vorstellungen die Idee, dass das menschliche Leben Teil eines größeren geistigen Geschehens sein könnte.

Die gnostische Vorstellung einer Gefängniswelt

Bereits die Gnostiker der Antike vertraten die Idee, dass die materielle Welt nicht die höchste Wirklichkeit darstellt. Manche ihrer Strömungen beschrieben sie sogar als eine Art Gefängnis der Seele. Nicht der höchste Gott habe diese Welt erschaffen, sondern ein niederes Schöpferwesen – der Demiurg. Dieser halte den Menschen durch Angst, Begierden und Unwissenheit an die materielle Ebene gebunden.

Gleichzeitig trage jeder Mensch einen göttlichen Funken in sich. Die Erlösung bestehe daher nicht im blinden Glauben, sondern in der Gnosis – dem unmittelbaren Erkennen der eigenen göttlichen Herkunft. Ziel sei es, die Bindung an die materielle Welt zu überwinden und zur eigentlichen Quelle allen Seins zurückzukehren.

Die Simulationshypothese am Beispiel von Westworld

Die Serie Westworld greift (auf teilweise brutal gezeigte Szenen, wie ich finde) Ideen von Philosophen wie René Descartes, Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer und Jean-Paul Sartre auf. In dieser Serie „spielen“ echte Menschen in einer Art KI-Western-Freizeitpark zusammen mit Hosts/NPS’s. Die echten Menschen gönnen sich für teures Geld den „Spaß“, indem sie Hosts erschießen und vergewaltigen. Doch die Hosts/NPC’s spüren alles Freud und Leid und alle Emotionen, gute wie schlechte, genauso wie die echten Menschen als wirklich erfahrbare Realität.

Es geht in dieser Serie darum, dass die Hosts-Menschen zunächst nach fest-installieren Programmen leben. Erst durch Selbstreflexion, Erinnerung und die Fähigkeit, gegen diese Muster zu handeln, entsteht für einige wenige von ihnen echte Freiheit. Denn erst als sie beginnen, sich zu erinnern, ihre Vergangenheit zu hinterfragen, entwickelt sich echtes Selbstbewusstsein und sie haben die Möglichkeiten, selbst Entscheidungen zu treffen.

Die Serie stellt dabei eine unbequeme Frage: Handeln Menschen tatsächlich frei – oder folgen auch sie lediglich ihren inneren Programmen, geprägt durch Gene, Gewohnheiten, Traumata und Erfahrungen? Das Labyrinth der Serie wird auf subtile Weise zum Sinnbild des inneren Weges. Wahre Freiheit entsteht nicht durch äußere Veränderungen, sondern durch die Fähigkeit, die eigenen Muster zu erkennen und bewusst zu überschreiten.

Ob unsere Realität tatsächlich einer Simulation ähnelt oder nicht, bleibt selbstverständlich offen. Die philosophische Botschaft könnte jedoch heißen: Solange wir unbewusst unseren Prägungen folgen, bleiben wir Gefangene unserer Programme. Erst echte Bewusstseinsarbeit eröffnet die Möglichkeit echter Freiheit.

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Copyright: Alex Miller

Die Bilder wurden erstellt mit ChatGPT